Korrekte Erfassung der JAZ für Wärmepumpen

Der Nutzungsgrad, beziehungsweise die Jahresarbeitszahl (kurz JAZ) gibt an, wie effizient die Wärmepumpe über das ganze Jahr betrachtet arbeitet. Je moderner und effizienter die Anlage und je tiefer die Vorlauftemperatur, desto höher ist der Nutzungsgrad. Für die genaue Berechnung der Jahresarbeitszahl müssen daher der genaue Anlagentyp und die Vorlauftemperatur bekannt sein. Genau so rechnet das von der EnDK zur Verfügung gestellte Wärmepumpen-Berechnungsblatt WPesti. Dieses Excel-Tool (und andere nützliche Hilfsmittel) finden Sie hier: Hilfsmittel - Energiehub Gebäude

Im WPesti müssen Sie Grundangaben zum Gebäude erfassen, die Sie mit dem GEAK Tool berechnen können. Ausserdem muss eine konkretes Wärmepumpenprodukt ausgewählt werden. Daraus wird die individuelle Jahresarbeitszahl für das Gebäude berechnet. Für bestehende Wärmepumpen lassen sich so präzise und nachvollziehbare JAZ-Berechnungen durchführen. Für den Nutzungsgrad in den Varianten – die oft ohne konkreten Produktvorschlag erarbeitet werden – können Sie eine Standardanlage verwenden, die beispielsweise in Ihrer Region oft eingesetzt wird.

Das WPesti-Tool ist das anerkannteste Tool zur Berechnung von Nutzungsgraden von Wärmeerzeugern. Wenn Sie Nutzungsgrade mit WPesti berechnen und die Berechnung der Dokumentation beilegen, können Sie die Eingabe im Tool präzise und nachvollziehbar gestalten. Alternativ kann eine angepasste Jahresarbeitszahl auch mit einem Datenblatt oder einer anderen externen Berechnung belegt werden.

Die Default-Werte des GEAK Tools repräsentieren einen pessimistischen Fall und bilden somit eine sichere untere Grenze. Anpassungen – sofern belegt – sind erlaubt und erwünscht!